So gelingt die Facebook, Twitter oder Instagram Werbung

Werbung und Marketingmaßnahmen sind dann am erfolgreichsten, wenn sie die Kunden genau dort erreichen, wo ihr Interesse liegt. Beim Online Marketing treffen Sie den Kunden in seinem privaten Raum an. Auf Plattformen wie Instagram Werbung zu schalten, ist daher ein Wagnis, das Chancen birgt, aber auch Risiken mit sich zieht. Wir verraten, wie die Kampagne zum Erfolg wird.

Instrumente des Online Marketings

Egal, ob Sie Verkäufe oder Conversions generieren wollen, ob Sie ein digitales oder materielles Produkt anbieten – vor jeder Kampagne steht die Frage, welche Kanäle Sie bespielen wollen. Auf Facebook, Twitter und Instagram Werbung zu schalten, kann stets nur ein Teil der Maßnahmen sein. Die eigentliche Arbeit beginnt auf der Website mit eindeutigen Landingpages zu jeder Anzeige. Vereinfacht gesagt ist eine Landingpage die Seite, die der Kunde sieht, wenn er auf Ihre Werbeeinblendung klickt.

Die Landingpage unterscheidet sich von einer herkömmlichen Website durch die Kürze der Informationen und eine prominent platzierte Handlungsaufforderung. Über ein Formular kann der Kunde sich für Informationen oder einen Newsletter anmelden. Das Opt-In, also die Zustimmung zur Nutzung der eingegebenen Daten für die Werbung, erfolgt per Bestätigungsklick. Die Landingpage besteht daher meist aus Schlagworten der Kampagne, einem Teaser zum Produkt und dem Link zur Eintragung oder weiteren Informationen. Eine Navigation und lange Informationstexte findet der Kunde hier nicht.

Die Landingpage kann auf jedem Werbelink platziert werden. Egal ob Sie über Google oder Instagram Werbung schalten, Sie benötigen stets einen Link, der den Interessenten zum Ziel führt. Landingpages überzeugen hier deutlich schneller, als eine Homepage, auf der Kunden sich umsehen, einlesen und auswählen müssen.

Ads richtig platzieren

Die Werbeeinblendung an sich kann auf vielfältige Weise gebucht werden. Von In-App-Werbeflächen, die über Auktionen ersteigert werden bis zur Buchung über das Ad-System von Social Media Kanälen ist alles möglich. Die Wahl der Plattform richtet sich nach dem gewünschten Zielpublikum. Es sollte daher idealerweise vor Beginn der Kampagne ermittelt werden, wer sich für Ihr Produkt interessiert. Marktforschungsdienstleister helfen an dieser Stelle weiter, aber oft genügt auch die Auswertung der Statistiken einer bereits bestehenden Website oder Page. Facebook und Google, aber auch die Videoplattform YouTube, liefern sehr genaue Instrumente, aus denen sich ablesen lässt, wer Ihre Inhalte wann und wie lange betrachtet hat.

Social Media Marketing

Ist die Zielgruppe gefunden, folgt die Wahl einer Plattform. Auf Facebook sind über die Hälfte der Deutschen vertreten. Weltweit nutzten es 2015 rund 936 Millionen Menschen täglich, etwa 1,44 Milliarden Menschen gesamt. Alle Altersklassen und Geschlechter sind gleichermaßen vertreten. Der Content ist so breitgefächert, dass auch bei den Ads Foto-, Video- und Textwerbung gleichermaßen genutzt werden können. Instagram nutzten 2015 etwa 300 Millionen Menschen pro Tag. Wer auf Instagram Werbung schalten möchte, sollte sich jedoch klar machen, dass er zwischen den Fotos seiner Kunden in eine Timeline eingebunden wird, aus der man nur mit starken Bildern und Videos hervorsticht.

Auf Twitter erreichen Sie rund 1,13 Milliarden Nutzer am Tag. Auch hier ist eine sehr genaue Zielgruppenansprache möglich. Google Ads eignen sich eher für den Aufbau eines Conversion Funnels, also einen Marketingprozess, durch den die Kunden geführt werden bis zum Kauf. Die Ads erscheinen nur dann, wenn die Kunden aktiv nach einem Produkt, einer Information oder einer Antwort auf eigene Fragen suchen. Sie dringen nicht in das direkte Sichtfeld ein.

So funktionieren gute Ads

Haben Sie sich entschieden, ob Sie auf Facebook, Twitter oder Instagram Werbung schalten wollen, stellt sich die Frage nach der richtigen Strategie. Bewährt haben sich Anzeigen, die auf den Punkt kommen, oder neugierig machen. So funktioniert „5 Kilo abnehmen in 12 Tagen!“ noch immer zuverlässiger, als „Möchten Sie gesund und über einen längeren Zeitpunkt Gewicht verlieren?“. Die Ad sollte jedoch nichts versprechen, das sie nicht halten kann. Der Claim der Ad sollte sich auf der Zielseite, die idealerweise aus der Landingpage besteht, wiederfinden. Das gilt auch für die verwendete Bildsprache.

Instagram Werbung ist, wie erwähnt, ein eigener Fall. Da die Werbeeinblendungen zwischen privaten Fotos und Clips platziert werden, ist hier hochwertiges Fotomaterial gefragt. Das Zurückgreifen auf Stockphotos ist bei Instagram Werbung meist wenig gewinnbringend. Möchten Sie Ihr Produkt verkaufen, sollten Sie es so gut wie möglich durch einen professionellen Fotografen in Szene setzen lassen. Trotzdem sollten die Bilder natürlich wirken.Richtig gute Tipps für effektive Instagram Werbung haben wir auf dem NeilPatel Blog gefunden: Kampferprobte Tipps für Instagram Werbung

Einige Online Marketing Experten haben dafür eigene Strategien entwickelt, Unternehmen oder Produktreihen natürlich in den Fotostream zu integrieren. Die Bildwerbung ist dann erfolgreich, wenn der Nutzer beim Scrollen inne hält und das Motiv genauer betrachtet. Hashtags wirken dabei unterstützend.

Auch auf Twitter kommt es häufig auf den richtigen Hashtag zur richtigen Zeit an. Aber Achtung: Wer aktuelle Nachrichten-Hashtags mit Werbung kapert, wird dafür oft von den Nutzern mit Blocks abgestraft. Bei Twitter kaufen Sie „Sponsored Tweets“, die durch die App zwischen die privaten Tweets eingestreut werden. Die Zielgruppe sollte sich dabei bereits für ähnliche Inhalte interessieren. Im Gegensatz zu Instagram Werbung funktioniert die Werbung hier auch per Text mit Link. Bilder und Videos sind optional. Twitter-Accounts sollten jedoch nie ausschließlich für Ads genutzt werden, sondern auch natürlich interagieren und für Kundenfragen erreichbar sein.

Die Kosten für Social Marketing Aktionen sind ganz unterschiedlich. Hier ein Überblick über die Kosten von Instagram Werbung.

Den richtigen Mix finden

Eine gute Kampagne arbeitet plattformübergreifend für sich und generiert mehr Umsatz, als sie kostet. Darum sollte das Pay-per-click und Pay-per-view Budget auf alle genutzten Plattformen verteilt werden. Das „Sammeln“ von Followern und Fans ist ein Bonus, der Ihrem Unternehmen langfristig nutzt. Wer auf Facebook, Twitter oder Instagram Werbung schaltet, sollte also auch dort vertreten sein, um für die neu gewonnenen Interessenten und Kunden langfristig sichtbar zu sein und Neuigkeiten über die Plattformen zu verbreiten.