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Briefpapier und Briefbögen
Mit Visitenkarten die Grundlage einer jeden repräsentativen Geschäftsausstattung
Sollten Sie zum Schluss gekommen sein, zunächst einmal Ihr Budget schonen zu wollen und doch auf selbst entworfenes Briefpapier zurückzugreifen, haben Sie womöglich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Visitenkartendrucker fürs Büro. Was sich bei der ersten Kalkulation vielleicht rechnet, kann schon nach kurzer Zeit zu einem Bumerang werden.
Bedenken Sie, dass jeder Briefkopf, den Sie gestaltet haben, auch ausgedruckt werden muss. Besonders wenn Sie mit Farbe arbeiten und vielleicht auch Ihr eigenes Logo in den Briefkopf integriert haben, werden Sie recht schnell zu einem bösen Erwachen kommen. Denn es sind Ihre Toner und Ihre Farbpatronen, die in Anspruch genommen werden, wenn Sie Ihren Briefkopf ausdrucken. Sie werden nicht lange rechnen müssen, um festzustellen, dass sich das Drucken von professionellem Briefpapier schneller rentiert als sie vielleicht dachten. Und spätestens, wenn Sie bemerken, dass nicht nur der Verbrauch an Toner oder Patronen erbarmungslos in die Höhe schnellt, sondern auch die Ausdrucke qualitativ einfach nicht ausreichen, werden Sie doch noch zum Schluss kommen, dass gedrucktes Briefpapier die bessere Lösung ist.
Auf Ihr Briefpapier gehören natürlich ein paar grundsätzliche Angaben. Neben Ihrem Namen bzw. Firmennamen und der Anschrift sollten in jedem Fall auch die Kontaktdaten mit auf dem Briefbogen erscheinen. Bei der Gestaltung sollten Sie darauf achten, dass der obere Teil des Briefkopfes nicht zu überladen wirkt. Das ist nicht so einfach, wie Sie vielleicht im ersten Moment denken, denn die Telefonnummer, die Web-Site, Ihre E-Mail-Adresse und eventuell Ihre Faxnummer sollten nicht fehlen. Auf dem Briefkopf sollte also so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich zu finden sein. Und das ist eben im Zeitalter moderner Kommunikation gar nicht so wenig. Wenn Sie für Ihre Firma ein Logo verwenden, sollte auch das Platz auf dem Briefpapier finden, schließlich ist es Ihr Aushängeschild, an dem die Kunden Sie wieder erkennen sollen. Lassen Sie sich die nötige Zeit, um das Briefpapier zu gestalten. Probieren Sie verschiedene Varianten aus und holen Sie sich Hilfe. Der beste Druck nützt Ihnen nichts, wenn Sie nach kurzer Zeit feststellen, dass die Anordnung unpraktisch oder unansehnlich ist oder Sie sogar ein wichtiges Detail vergessen haben.
Es bleibt die Frage nach dem richtigen Papier. Wenn Sie sich professionelles Briefpapier anfertigen lassen, sollte das auch angemessenem Papier gedruckt werden, sonst wirkt es trotz guten Drucks minderwertig. Zu empfehlen ist Papier mit einem Gewicht zwischen 80 und 100 g/qm. Am edelsten wirkt natürlich das Papier mit 100 g/qm. Allerdings sollten Sie bedenken, dass ein so nobles Papier zu erhöhten Portokosten führen kann. Wenn Sie Papier mit 90 g/qm wählen, haben Sie einen sinnvollen Mittelweg eingeschlagen.
Das richtige Design, ein hochwertiger Druck und Papier, das sich in den Händen gut einfühlt, vermitteln bei Ihren Kunden in jedem Fall einen Eindruck über Ihre Arbeitsweise. Und die muss einfach gut sein, das wird jeder Kunde sehen und spüren können.