Start-up-Unternehmern schwirren anfangs unzählige Aufgaben um die Ohren. Sind die behördlichen Anmeldungen erledigt und Geschäftsräume gefunden, steht möglicherweise die Einstellung von Mitarbeitern im Raum. Ein Firmenlogo mit Alleinstellungsmerkmal und hohem Wiedererkennungswert muss konzipiert werden. Es spielt beim Marketing eine große Rolle und sollte auf allen Werbemitteln deutlich sichtbar platziert sein. Woran viele erst zuletzt denken: Auch die Gestaltung des Briefpapiers ist wichtig. Dies gilt sowohl für den On- als auch Offline-Einsatz.

Ebenso wie die Visitenkarte gelten Briefkopf und Co. als Aushängeschild eines Unternehmens. Obwohl heute eine Vielzahl von Geschäftstätigkeiten per E-Mail erledigt wird, geht weiterhin ein Teil per Post auf den Weg. So gehören beispielsweise zu einer Warenversendung in der Regel der Lieferschein und die Rechnung. Zudem gibt ein kurzes Anschreiben der Geschäftsverbindung eine persönliche Note. Jeder professionelle Betrieb hat sowohl jederzeit Briefbögen zur Hand als auch ein sorgfältig gestaltetes E-Papier im Computer. Der Arbeitsaufwand für ein innovatives Konzept ist einmalig, denn beide Alternativen sind bestenfalls identisch.

Man sollte meinen, Stempel seien mittlerweile – außer bei Behörden – aus der Mode gekommen. Dies ist jedoch ganz und gar nicht der Fall. Stempelautomaten und klassische Holzstempel, wie beispielsweise von Stempelfritz angeboten, erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit. Sie sorgen auf jedem Schriftstück in Papierform für ein seriöses und ansprechendes Erscheinungsbild. Vielfältige Gestaltungsformen nach eigenem Wunsch tragen zu einem individuellen Ergebnis bei. Dadurch wird der Stempelaufdruck zu etwas Besonderem und gleicht in Bezug auf die Aufmerksamkeitserregung dem Firmenlogo. Deshalb sollte man bei einem Briefpapier nicht auf ihn verzichten.

5 Tipps für die Briefpapiergestaltung

Das A und O: der Briefkopf

Als Briefkopf bestens geeignet ist das Firmenlogo. Wahlweise bringt man es mit oder auch ohne Slogan ein. Am häufigsten wird es rechtsbündig platziert, allerdings ist es ebenso möglich, es auf der anderen Seite oder mittig einzubauen. Grundsätzlich sollte es sich in den oberen 45 Millimetern befinden.

Das Absenderfeld nicht vergessen

Ein Logo kann die Absenderdaten in der Regel nicht ersetzen. Sie gehören in einen Abstand von 45 Millimetern zum oberen Rand des Briefpapiers. Eine Schriftgröße von mindestens 6 Punkt wird empfohlen. Hierbei muss das goldene Mittelmaß zwischen Dezenz und guter Lesbarkeit gefunden werden. Bei der Nutzung von Briefumschlägen mit Sichtfenster muss der Absender so platziert werden, dass er bei der herkömmlichen Faltungsweise von außen erkennbar ist.

Besonderheiten des Anschriftenfeldes

Meist wird eine Größe von 40 x 85 Millimetern ausgewählt, die auf die häufig vorkommenden Sichtfenstermaßen von 45 x 90 Millimetern abgestimmt ist. Bestenfalls gestaltet man das Anschriftenfeld so großzügig wie möglich, denn manchmal muss es mehr als den Namen, die Straße und den Zustellungsort inklusive Postleitzahl enthalten. Teilweise ist ein Länderzusatz oder auch die Sendeart wie beispielsweise per Einschreiben vonnöten.

Informationsblock mit vielfältigen Angaben

Ein Grund, das Logo rechtsbündig auszurichten, ist die Einbringung eines Informationsblocks direkt darunter. Befindet es sich mittig oder linksbündig kann der Block dem Adressenfeld in die Quere kommen. Hier gehören Angaben wie Betreff, E-Mail-Adresse, Telefon-, Fax-, Kunden- und Bestellnummer sowie das Datum hinein. Feste Vorschriften gibt es dazu selbstverständlich nicht. Jedes Unternehmen legt seine eigenen Anforderungen daran selbst fest. Häufig wird dort auch die Firmenanschrift nochmals genannt.

Der Brieffuß bildet den Abschluss

Im unteren Bereich wird der Brieffuß angebracht, der das Papier optisch abschließt. Es ist der Platz für gesetzlich vorgeschriebene Angaben. Dazu zählen zum Beispiel die Angabe der/des Geschäftsführer/s, der Unternehmenssitz, ggfs. die Handelsregisternummer, Bankdaten, Steuer- oder Identifikationsnummer.

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