Sie sind geschäftsschädigend: Plagiate. Allein im Jahr 2015 hat der Zoll vier Millionen Produktfälschungen in Deutschland aus dem Verkehr gezogen. Ein Großteil der gefälschten Markenprodukte, mit einem Warenwert von insgesamt 132,3 Millionen Euro, stammte aus der Volksrepublik China und Hong Kong. Ganz vorne mit dabei: Spielzeug und Körperpflegeprodukte. Doch auch andere Betrügereien schaden der Bilanz. Ein Wirtschaftsdetektiv kann bei der Aufklärung helfen und stichhaltige Beweise für einen etwaigen Gerichtsprozess liefern.  

Wirtschaftsdetektei

Zum Schutz des Unternehmens: Unterstützung vom Wirtschaftsdetektiv

Produktpiraterie ist ein wichtiges Thema für global agierende Unternehmen. Kleine und mittelständische Betriebe stehen häufig vor ganz anderen Herausforderungen. Stellt ein Geschäftspartner überhöhte Spesen in Rechnung oder bezieht ein Mitarbeiter Lohnfortzahlungen bei vorgetäuschtem Krankenstand, entstehen dem Unternehmen zusätzliche Kosten, die gewichtig zu Buche schlagen können. Um Betrügereien aufzudecken und weiteren Verlusten zu entgehen, lohnt es sich oft einen Wirtschaftsdetektiv zurate zu ziehen. Im gewerblichen Bereich unterstützt der Ermittler seinen Klienten im Kampf gegen Marken- und Produktpiraterie, Werksspionage sowie bei Abrechnungs-, Spesen- und Lohnfortzahlungsbetrug.

Überraschend oft sind es Mitarbeiter aus den eigenen Reihen, die Betriebsgeheimnisse preisgeben oder wichtige Entwürfe dem Konkurrenten zuspielen. Darunter leidet nicht nur die Unternehmensbilanz, sondern, ist der Verdacht einmal gehegt, auch das Betriebsklima. So gilt es, den Maulwurf möglichst rasch ausfindig zu machen.

Ein Wirtschaftsdetektiv kann sich inkognito in das Unternehmen einschleusen lassen, um den Übeltäter zu entlarven. Während seiner Scheintätigkeit sammelt der Ermittler relevantes Beweismaterial, das im Bedarfsfall auch bei Gericht geltend gemacht werden kann. Betrügern, die an der Zahl der Krankentage drehen oder im Lebenslauf mit erfundener Berufserfahrung glänzen, kommen Wirtschaftsdetektive ebenso schnell auf die Schliche. Zahlreiche Unternehmen setzen daher mittlerweile auf kompetente Ermittlungspartner wie die LB Detektei, um die Angaben des Personals zu überprüfen. Aufwändige Recherchearbeit sowie gezielte Observation gehören zum täglich Brot der Wirtschaftsdetektive, um Betriebsgeheimnisse zu schützen, Betrug aufzuklären und Schuldner ausfindig zu machen.

Was leistet die Detektei, was die Polizei nicht tut?

Eine Hauptaufgabe der Wirtschaftsdetektive ist es, gerichtsverwertbares Beweismaterial zu beschaffen. Beweise sichern – das tun auch Polizisten. Doch damit die Polizei Ermittlungen aufnimmt, genügt ein Anfangsverdacht oft nicht aus. Die Staatsdiener greifen in der Regel erst dann ein, wenn bereits ein Schaden für das Unternehmen besteht. Private Ermittler schreiten zur Tat, bevor sich das Problem ausweitet. Durch Beobachtung und Nachforschung bringen sie Beweise zutage, mit deren Hilfe ein zivil- oder strafrechtliches Verfahren auf den Weg gebracht werden kann. Doch nicht immer ist dies auch im Interesse des Unternehmens. Ein Gerichtsverfahren ist langwierig. Schnellere Ergebnisse lassen sich durch eine außergerichtliche Einigung erzielen, und auch hierbei ist Beweismaterial gefragt.

Für viele Unternehmen wiegt ein weiterer Faktor schwer: Die Schlichtung wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit besiegelt. So kann es zu keinem Gesichtsverlust kommen – weder in den Medien noch im eigenen Betrieb.

Daran erkennen Sie einen seriösen Anbieter

Ein Risiko sollte jedoch stets mit kalkuliert werden: Es lässt sich nicht vorhersagen, ob der private Ermittler erfolgreich sein wird. Bei der Suche nach einem Ermittlungsbüro ist daher Vorsicht geboten, wenn die Werbeanzeige oder Website nur so vor Erfolgsversprechen strotzt. Auffällig sind darüber hinaus Wirtschaftsdetekteien, die sich als ermittelnder Alleskönner inszenieren. Tatsächlich setzen professionelle Detekteien in der Regel auf Qualität statt auf Quantität, und schießen sich auf einige Spezialgebiete ein. Fehlen wichtige Angaben wie das Impressum auf der Webpräsenz sollten Sie von einem Auftrag absehen.

Doch selbst hinter scheinbar professionellen Internetseiten können sich schwarze Schafe der Ermittlungsbranche verbergen. Die böse Überraschung kommt dann meist erst mit der Rechnungsstellung. Plötzlich bekommt man nicht nur für die Arbeitszeit, sondern auch für Fahrten, Versorgung und Kopien die Quittung. Obendrauf ist von einer ominösen Grundgebühr die Rede. Seriöse Anbieter verzichten auf solche Machenschaften und lassen eine transparente Preispolitik walten. Obwohl die Berufsbezeichnung „Detektiv“ nicht geschützt ist, gibt es Berufsverbände, die sich um die Einhaltung von Qualitätsstandards bemühen.

Ist der gewünschte Anbieter Mitglied im Bundesverband Deutscher Detektive e.V. (BDD) oder im Bund Internationaler Detektive (BID), ist dies ein gutes Zeichen. In einem kostenlosen Erstgespräch wird der Stundenlohn offengelegt. Außerdem erfahren Sie, ob und wenn ja, mit welchen weiteren Kosten zu rechnen ist.

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