Webdesign beschreibt alle gestalterischen Mittel, welche den Inhalt einer Website noch weiter unterstreichen. Die Anforderungen zeigen sich in einem Zeitalter, in dem das Internet und multimediale Informationen den Alltag bestimmen, als Aufgabe, welche durch eine kompetente und professionelle Planung gut umgesetzt werden kann. Worauf kommt es beim zukunftsorientierten Webdesign an?

Webdesign

Modernes Webdesign – Digitaler Auftritt mit Anspruch auf Tiefe

Das Internet galt anfangs als eine Sammlung von Informationen, bei denen es nicht wirklich auf Gestaltung ankam: Eine Internetseite wurde wie eine Zeitung gesetzt, mit einer Hintergrundfarbe versehen und für ein Fachpublikum konzipiert. Bis heute hat sich viel geändert: Besucher mit verschiedenen Endgeräten, digitale Animationen verschiedene Optionen der Steuerung und der Gestaltung durch Effekte, eingebundene HD-Videos und andere – doch die Vielzahl der Möglichkeiten bringt nichts, wenn ein Fahrplan fehlt und die aktuellen Entwicklungen verschlafen werden. Besonders wirksam zeigt sich die geballte Kompetenz von verschiedenen Profis aus einer Hand (http://www.forsthaus-falkner.de).

Responsives Webdesign als Zeichen der Zeit

Die Ära der Personal Computer und Notebooks wird nach und nach durch Smartphones und Tablets abgelöst: Das Surfen von Zuhause erfolgt heute meist über die mobilen Geräte, während der Zugriff aus dem Büro oder dem Homeoffice noch immer mit den größeren Modellen erfolgt. Dabei kommt es dazu, dass ein und derselbe User die Webpräsenz mit mehreren Gadgets besucht und immer auf seine Kosten kommen möchte. Responsives Webdesign ermöglicht, dass die Erscheinung der Homepage automatisch an das Endgerät angepasst wird. Im sogenannten Handshake erfährt eine Seite, welche Formate das Endgerät umsetzen kann, in welcher Auflösung die Darstellung erfolgt und wie die verschiedenen Elemente möglichst sinnvoll angeordnet werden. Responsive Design gehört heute zu den wichtigsten Maßgaben beim Aufbau einer Homepage und wirkt sich auf die Anforderungen an das Webdesign aus.

Bewegung fängt den Blick

Animierte Inhalte, Roll-Over-Effekte oder ein beweglicher Hintergrund gelten heute neben eingebundenen Videos als Zentrum der Aufmerksamkeit und als Tipp, um neue Besucher zu generieren. Anwender von heute genießen die Einfachheit des Internets und zeigen im Vergleich zu den Usern von vor einigen Jahren das Verlangen nach Entertainment. Wer eine Seite besucht, möchte nicht über seitenlange Texte mit komplizierten Abhandlungen stoßen, sondern in erster Linie alles Wichtige auf einen Blick wahrnehmen – hohe Anforderungen auch an das Webdesign. Das Angebot sollte allerdings auch für interessiertes Fachpublikum ansprechend sein: Wer – vom Entertainment geködert – nach tiefergehenden Informationen sucht, sollte in wenigen Klicks genau diese finden.

Interaktive Inhalte stellen beim Webdesign einen intensiven Unterhaltungswert dar, der allerdings immer mit dem Inhalt und dem Produkt verbunden sein soll. Wenn die Animationen zu sehr vom Kern der Botschaft, dem allgemeinen Marketing-Fahrplan ablenken, ist das Ziel leider verfehlt. Kurze und unterhaltsame Animationen lenken nicht vom Kern einer Aussage ab und lockern die Suche nach Informationen enorm auf. Wer Inhalte generiert, welche Hand in Hand mit dem animierten Webdesign funktionieren, kann zudem über den Entertainment-Gehalt schnell neue Kunden und Interessenten gewinnen. Schließlich ist die Empfehlung von Bekannten oder ein schneller Blick auf das Smartphone von Bekannten die direkteste und einfachste Werbung.

Scroll-Down Effekte im Trend

Ein gestalterisches Mittel, welches z. B. bei vielen Crowdfunding-Seiten die Botshcatf und die Idee zum Produkt oder der Dienstleistung auf erfrischende Art vermittelt, wird durch gut gewählte Scroll-Down-Effekte gewählt. Während althergebrachtes Webdesign auf einen Hintergrund setzt und mit der Scrollbewegung lediglich der Textkörper wandert, ist beim modernen Webdesign mit der Finger- oder Mausradbewegung der oft Wechsel des kompletten Inhaltes zu beobachten. Das Webdesign mit Scrolldown-Konzepten zu verbinden ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Seite wie eine Präsentation wirken soll und nach dem einmaligen Besuch der Seite ein Abschluss in Form einer Bestellung oder einer anderen Aktion erfolgen soll. Für Plattformen mit vielseitigen und regelmäßig wachsenden Inhalten gilt es beim Webdesign allerdings, auf eine gewisse Vertrautheit zu setzen: Wer z. B. ein Nachrichtenportal besucht, wird mit aufwendigen Scrolldown-Effekten schnell vom Inhalt abgelenkt.

Form und Farbe – Einheit und Vielfalt

Webdesign bedeutet nicht, eine Menge von animierten Inhalten in kurzer Zeit auf den Besucher einer Seite abzufeuern und ihn mit diesen zu fesseln. Schlichtheit in Form eines ansprechenden Minimalismus ist durchaus gewünscht und kann – um den Fokus der Nutzer auf einen bestimmten Sachverhalt zu lenken – durch Highlights gebrochen werden. So kann eine extravagante Schriftart an bestimmten Stellen den Blick fesseln, in der Menge der Gestaltung allerdings eher als störend empfunden werden. Um Botschaften und Inhalte durch Webdesign zu unterstützen gilt es, mit der Bewegung eine gewisse Aufmerksamkeit zu erzeugen und dann den Informationsgehalt wirken zu lassen.

Die Suche nach Schrift und Satz, die einheitliche Schlichtheit versprechen und dennoch auffallen ist ein nicht zu verachtender Faktor beim Webdesign. Dabei kommt es – wie bei vielen anderen Faktoren – auf den Marketing-Fahrplan an: Ein hochwertiges Produkt mit klassischem Anspruch ist z. B. mit einem klassischen, schlichten Satz und einer gradlinigen Gestaltung besser angepriesen, als mit aufwendigen und ablenkenden Effekten, während ein flippiges, trendiges Produkt mit jugendlichem Charme dank auffälliger Elemente schneller neue Interessenten findet.

Java war gestern

Um digitale Inhalte und Animationen zu gestalten, war Java Script lange das Nonplusultra unter den Programmiersprachen und auch heute funktionieren viele Seiten und Anwendungen dank Java Script. In Zukunft dürfte die Programmiersprache abgelöst werden. Die Gründe sind vielseitig: So gelten mit Java geschriebene Anwendungen als Kapazitäts-Fresser, zeigen bei den SEO Analysen Googles gewisse Lücken und sind im Vergleich zu anderen Lösungen recht kostenintensiv. Sollte sich nicht grundlegend etwas an den Möglichkeiten der Programmiersprache ändern, wird diese – so wichtig sie aktuell auch noch scheint – in den nächsten Jahren für das Webdesign an Bedeutung verlieren. Einige Browser schalten Java-Applikationen in den Werkseinstellungen aufgrund von Sicherheitsrisiken bereits ab.

Keine Chance für falsche Versprechen

Das Webdesign sollte in erster Linie auf die eigenen Bedürfnisse passen. Jemand der verspricht, mit erprobten Komplettpaketen zum schnellen Google-Ranking-Erfolg zu führen, geht oft an der Realität vorbei. Gewisse Algorithmen können zwar durch Webdesign erfüllt werden und das Abschneiden einer Webpräsenz verbessern, für den wahren Erfolg kommt es allerdings auf interessante Inhalte, passende Konzepte mit übergreifendem Webdesign auf der Homepage und sozialen Plattformen, sowie einem treuen Kundenkreis und einem guten Produkt oder einer ansprechenden Dienstleistung an. Marketing unterstützt den AHA-Effekt und die Auffälligkeit einer Präsenz.

Langfristig werden sich professionelle Angebote mit fundiertem Hintergrund und dem Willen, bestehende und potentielle Kunden durch interessante und gut verpackte Hintergrundinformationen aufzuklären, durchsetzen. Ein ansprechendes Webdesign geht aus diesem Grund Hand in Hand mit dem Inhalt und dem Marketing-Fahrplan dahinter – kurzfristige Schnellschüsse sind On- und Offline keine erfolgversprechende Lösung, eine Seite kann heute im qualifizierten Angebot verschiedener Märkte nicht mehr auf Anhieb auf Platz eins landen. Anbieter, welche den schnellen Erfolg versprechen, sollten aus diesem Grund gemieden werden.

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