Der Erfolg eines neuen Produktes hängt von mehreren Faktoren ab. Eine maßgebliche Voraussetzung ist, dass es den Ansprüchen der Zielgruppe gerecht wird. Doch allein der Kundennutzen ist kein Absatzgarant. Um verkaufen zu können, müssen sich Güter zunächst von Mitbewerbern abheben. Lesen Sie hier, worauf es im Rahmen des Marketing-Mix ankommt und wie Sie Ihre Idee erfolgreich platzieren.

Der Marketing-Mix: Vier Ps, vier Instrumente zur Realisierung Ihrer Ziele

Zum Definieren von unternehmerischen Zielen braucht es eine sorgfältige Analyse des Marktes. Steht fest, wo es mit dem Betrieb hingehen soll, folgt das Erarbeiten von Strategien. Um diese mit konkreten Maßnahmen zu realisieren, kommt der Marketing-Mix zum Einsatz, der sich nach dem klassischen Modell von Jerome McCarthy aus vier grundlegenden Instrumenten zusammengesetzt, den vier Ps:

  1. Product (Produktpolitik)
  2. Price (Preispolitik)
  3. Place (Vertriebspolitik)
  4. Promotion (Kommunikationspolitik)

Mit einer cleveren Produktpolitik soll das perfekte Angebot für die individuelle Zielgruppe ermittelt und entwickelt werden. Die Preispolitik hat wiederum die Aufgabe angemessene Preise hierfür zu kalkulieren. Die Vertriebs- beziehungsweise Distributionspolitik beschäftigt sich mit passenden Vertriebskanälen und im Sektor Kommunikationspolitik geht es um die einheitliche Gestaltung sämtlicher Information rund um das Angebot. Das Ziel der Kommunikationspolitik besteht darin mit Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung und Co. zu gewährleisten, dass potenzielle Kunden das Angebot wahrnehmen und im Idealfall kaufen.

Produktpolitik: Mehrwert, Design, Qualität und Service als Schlüsselfaktoren

Ohne gute Produkte können weder Preis- noch Vertriebs- oder Kommunikationspolitik Erfolg haben. Die Produktpolitik ist also der Kern aller Maßnahmen. Die elementare Frage, die Sie sich beim Entwickeln Ihres Angebots stellen sollten, lautet: Welchen Mehrwert bietet mein Produkt der Kundschaft? Erst, wenn Sie diese Frage umfassend beantworten können, sind Sie auf dem richtigen Weg. Bedenken Sie: Nur, weil Sie von Ihrer Idee begeistert sind, heißt das nicht, dass es einen Markt gibt. Hinterfragen Sie kritisch, ob Bedarf besteht und beschränken Sie sich nicht auf oberflächliche Recherchen. Intensive Analysen sind ein Muss, um herauszufinden, welcher Nutzen verlangt wird. Nur so können Sie Produkte zielgruppenorientiert entwickeln.

Qualität und Service

Ihr Produkt ist vielversprechend und bedarfsgerecht? Dann gilt es dafür zu sorgen, dass es sich vom Angebot der Mitbewerber abhebt. Womöglich lässt es sich mit zusätzlichen Funktionen, besseren Materialien oder einem eleganteren Design perfektionieren. Wer die Schwächen der Konkurrenz studiert, kann es besser machen und Kunden einzigartige Lösungen präsentieren. Qualität ist derzeit wieder wichtiger denn je, weil Verbraucher erkannt haben, dass Billigware letztlich teurer ist und sie mit hochwertigen Produkten nachhaltiger konsumieren. Hinzu kommt der Produktservice, der dazu dient sich Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Zusatzleistungen, wie Garantien, Lieferung oder Montage, können den Unterschied machen. Begeistern Sie Verbraucher mit Rundum-Sorglos-Paketen!

Design und Nachhaltigkeit

Um Verbraucher in Interessenten und letztlich in Käufer zu verwandeln, muss das Angebot optisch überzeugen. Stichwort Produktdesign. Qualität und Service können schließlich erst Wirkung zeigen, wenn potenzielle Käufer überhaupt auf Ihr Sortiment aufmerksam werden und sich intensiver damit beschäftigen. Das schaffen Sie nur, wenn Sie sich auf die Verpackungspolitik konzentrieren. Individualität spielt hierbei eine zentrale Rolle. Ihr Produkt muss positiv auffallen, dem Corporate Design entsprechen und die Marke in den Fokus rücken. Zum schnellen, wirtschaftlich attraktiven und individuellen Bedrucken von Verpackungen sind flexible Druckverfahren ideal. Der Verpackungsdruck bei Südpack, dem führenden Anbieter für Foliendruck in Europa, basiert auf modernster Drucktechnologie und kann mit Glanz-, Matt- oder Haptiklack veredelt werden.

Die Druckverfahren reichen von Tief- über Flexo– bis hin zu Digitaldruck. Im Rahmen der Weiterverarbeitung übernimmt das Unternehmen auf Wunsch die Konfektionierung der bedruckten Verpackungsmaterialien. Wählen Sie Farben, Schriftarten und Informationsgehalt mit Bedacht! Zuviel des Guten ist kontraproduktiv. Achten Sie darauf, dass Betrachter auf der Vorderseite der Verpackung alle wesentlichen Hinweise finden, die sie zum Beurteilen des Artikels benötigen. Worum handelt es sich? Wird der Artikel authentisch dargestellt? Ist das Design auch im Verkaufsregal umgeben von Konkurrenzprodukten gut sichtbar?

Tipp: Laut einer aktuellen Umfrage wünschen sich 95 Prozent der Befragten umweltfreundlichere Verpackungen, weshalb Sie auch diesen Aspekt bei der Verpackungspolitik berücksichtigen sollten. Die Unternehmensberatung PwC präsentiert mit der Studie „Verpackungen im Fokusnachhaltige Verpackungskonzepte zur Entlastung der Umwelt.

 

 

Titelbild: rawpixel / pixabay.com

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