In die Werbung wird enorm viel Geld hineingesteckt. Etliche Milliarden Euro fließen allein in Deutschland jedes Jahr in die Werbung. Also scheint man mit Werbung gute Erfolge erzielen zu können. Damit Werbung ihr Geld wert ist, muss sie natürlich auch wirklich gut sein. Also stellt sich doch die Frage, was macht gute Werbung eigentlich aus? Sicherlich muss sie ansprechend sein und gefallen. Dabei ist das Gefallen oder nicht Gefallen natürlich überwiegend subjektiv.

Im Alltag trifft man ständig in irgendeiner Form auf Marketing. Egal ob auf Plakaten, in Zeitschriften, im Radio oder im Fernsehen. Auch das Internet ist voll von Werbung. So mancher ist sicherlich öfters genervt davon, wenn ein spannender Film oder eine andere Lieblingssendung immer wieder durch Werbespots unterbrochen wird oder wenn beim Surfen im Internet ewig Werbeanzeigen weggeklickt werden müssen.

Werbung beeinflusst

Und trotzdem werden wir durch die Werbung immer wieder stark beeinflusst. Man merkt es oft daran, dass sich bestimmte Sprüche oder auch ein besonders Lied wie ein Ohrwurm in den Kopf festsetzten. Zum Beispiel wie gerade der Song Family von Roddie Mira. Das Lied soll im Werbespot von MCDonald besonders das Thema Familie mit unterstreichen. Viele solcher Songs aus der Werbung sind schon richtige Hits geworden, die jeder kennt. Wenn man sie hört, weiß man meist auch sofort wieder, zu welcher Werbung sie eigentlich gehören.

Genau so ist es natürlich auch mit den Sprüchen und Slogans. Man benutzt sie manchmal selbst im Alltag und weiß doch, woher sie ursprünglich stammen. Genau das soll auch damit erreicht werden. Es wird gehofft, dass sich die Menschen beim nächsten Einkauf an die Sprüche und Lieder aus der Werbung erinnern und bei den entsprechenden Produkten zugreifen.

Wie Marketing entsteht

Generell ist es so, um so mehr Werbung für eine Sache gemacht wird, um so bekannter kann sie dadurch werden. Vor einer neuen Werbekampagne überlegen sich die Macher in der Werbebranche sehr genau die Marketingstrategien. Das bedeutet, dass man genau festlegen möchte, für welche Personen das Produkt oder die Idee wichtig und interessant sein könnte und wie man besonders gut diese Menschen mit der Werbung erreichen kann. Gerade die jungen StartUp-Unternehmen, müssen sich viel mit dem Thema Marketing beschäftigen, damit sie überhaupt auf dem Markt bekannt werden, sich gegen die Konkurrenz durchsetzten und auch dauerhaft bestehen können.

Wenn zum Beispiel eine neue Süßigkeit beworben werden soll, könnte die Werbestrategie darin bestehen, in Fernseh-Werbespots hauptsächlich naschende Kinder zu zeigen, weil diese Süßes besonders gerne essen.

Wenn man bei diesem Beispiel bleibt, wäre es sicherlich auch strategisch richtig, die Reklame genau dann auszustrahlen, wenn man genau weiß, dass gerade dann besonders viele Kinder vor dem Fernseher sitzen. Solche Werbe-Spots werden deswegen vor allem als Unterbrechung bei beliebten Kindersendungen gezeigt. Beliebt als Marketingstrategie ist es auch, eine sehr bekannte und beliebte Persönlichkeit (zum Beispiel Schauspieler oder Sportler) für die Werbung zu engagieren. Der Gedanke dahinter ist, dass wenn Menschen eine bestimmte Persönlichkeit gut finden, ihren Geschmack lieben oder diese für besonders kompetent halten, sie das dann auch eher auf das Produkt übertragen. Wenn diese bestimmte Person dafür Werbung macht, muss es doch einfach gut sein.

Was gute Werbung ausmacht

Eine gute Reklame sollte überraschen und natürlich zur Marke passen. Die Marke sollte deutlich in Bildern, Worten oder auch im Ton erkennbar sein. Bei der Umsetzung ist auf das Wesentliche zu achten. Das heißt, die Werbung sollte nicht “überfrachtet” sein. Die eine besonders eindeutige Aussage, auch “key idea” genannt, ist wichtig. Um sich vom Wettbewerb zu unterscheiden, ist die Kreativ-Idee und auch die Tonalität nicht beliebig. Die Kernidee der Reklame sollte den Focus auf die Kerneigenschaft der Sache richten. Gut ist es, wenn die Idee neu ist und nicht schon zum xten Mal wiederholt wird. Eine gute Idee sollte sich dabei immer an den menschlichen Bedürfnissen orientieren.

Es wird ja behauptet, “Sex sells“. Aber in der Werbung stimmt das so nicht. Das Problem dabei ist nämlich, dass sexuelle Motive die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen und so vom eigentlich beworbenen Produkt ablenken. So sollen es Psychologen bei mehr als 50 Experimenten herausgefunden haben. Sich also auf den Nutzen des Produkts für die Kunden und auf die Kundenbedürfnisse und die Kundenerwartungen zu konzentrieren, die in einem Zusammenhang mit dem Produkte oder der Dienstleistung stehen, ist sicherlich der bessere Weg.

Kurz zusammengefasst kann man das Geheimnis effektiven Marketings so beschreiben:

Das Bedürfnis der möglichen Kunden erkennen und den potentiellen Kunden dann versprechen, dass diese Bedürfnisse dann erfüllt werden, wenn man dieses eine Produkt, diese eine Dienstleistung in Anspruch nimmt oder kauft.

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